Wie wirken Gewichtsdecken?

Wie wirken Gewichtsdecken?

November 01, 2020

Wie wirken Gewichtsdecken?

Gewichtsdecken beziehungsweise Therapiedecken bezeichnen das gleiche Produkt und sie werden in Deutschland immer gefragter. Mehr und mehr Menschen stoßen auf der Suche nach besserem Schlaf auf die schweren Helfer. Die Berichte in Zeitungen und Fernsehsendungen sind vielversprechend und so mancher wird sich fragen: Kann es wirklich sein, dass eine schwere Decke mir zu besserem Schlaf verhilft? Und wie soll das eigentlich funktionieren?

Auf diese Fragen wollen wir in unserem heutigen Blog-Artikel einmal eingehen. Viel Spaß beim Lesen.

Eine körpereigene Reaktion

Gewichtsdecken wurden das erste Mal 1964 in einem Krankenhaus in Hawaii eingesetzt, dort dienten sie der Stabilisation und Beruhigung von Patienten. Die Funktion dabei war die gleiche wie heutzutage. Durch die schwere Berührung der Decke am Körper sollten Angst und Stresszustände minimiert werden. Wenig später entdeckte man, dass diese Decken nicht nur das Stresshormon Cortisol hemmen, sondern auch die Schlaf- und Glückshormone Melatonin und Serotonin ausschütten. Daraufhin wurden Gewichtsdecken schnell zum festen Bestandteil in Schlafkliniken und haben immer mehr Menschen bei ihren Schlafproblemen geholfen.

Die Methode, die dabei zum Einsatz kommt, nennt sich „Deep Pressure Touch Stimulation“ (DPTS) und wurde schon in vielen Studien wissenschaftlich belegt. Übersetzt bedeutet DPTS in etwa so viel wie Tiefendruck Berührungs-Stimulation.

Wenn du einmal unter einer schweren Winterdecke aufgewacht bist und dich plötzlich vollkommen erholt und friedlich gefühlt hast, dann hast du bereits gespürt, was dieser Effekt bewirken kann.

DPTS ist eine schwere aber zugleich zärtliche Berührung, die sich wie eine Umarmung anfühlt. Durch den stetigen Druck auf Nerven und Sehnen schüttet unser Körper Melatonin und Serotonin aus. Dieser Effekt tritt nicht nur bei schweren Decken, sondern auch bei bestimmten Kleidungsstücken (z. B. dicken Daunenjacken), bei Umarmungen oder während Massagen auf.

Das ist auch ein Grund dafür, dass kleine Kinder ihre Jacke gerne anbehalten, wenn sie in der Schule oder an anderen fremden Orten ankommen. Sie fühlen sich durch die konstante Berührung am Körper geborgen und geschützt.

Wie „Deep Pressure Touch Stimulation“ funktioniert

Wenn man gleichmäßigen Druck auf den Körper gibt, wechselt der Körper vom sympathischen Nervensystem zum parasympathischen Nervensystem. Dieses ist Teil des vegetativen Nervensystems, welches dafür zuständig ist, dass der Körper nach einer Anstrengung wieder in den Ruhezustand gelangt. Dabei wird die Herzfrequenz gesenkt, die Atmung verlangsamt und die Blutgefäße weiten sich. Außerdem entspannen sich die Muskeln. Der Körper schafft den Umstieg vom sogenannten „fight or flight“ (Kampf oder Flucht) zu „rest and digest“ (Ruhen und Verdauen).

Das sympathische Nervensystem hingegen ist das „Alarmsystem“ des Körpers. Es ist bei den meisten Menschen den ganzen Tag über aktiv, vom Aufwachen bis zum Schlafengehen und manchmal fällt es uns schwer, selbst dann den Umstieg zu finden. Wenn das sympathische Nervensystem zu lange für uns tätig ist, fühlen wir uns unsicher, müde und gestresst. Wir haben das Gefühl, nicht mehr richtig zu funktionieren. Und oft tun wir das dann auch nicht. Unser Schlaf und unsere Verdauung leiden als erstes darunter. Vor allem Menschen mit einem stressigen Alltag, Autisten und Kinder mit ADHS leiden daran, ihren Körper nie richtig runterfahren zu können.

Das parasympathische Nervensystem sorgt, wie oben bereits erwähnt, für den Ruhezustand des Körpers. Neben der allgemeinen Entspannung und der natürlichen Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, werden zudem Dopamin und Endorphine freigesetzt. Hormone, die für einen Zustand von Zufriedenheit und Glück sorgen.

Zu erwähnen sei hier, dass es nicht unbedingt wichtig ist einen besonders großen Druck zu haben, sondern eher, dass dieser gleichmäßig über den Körper verteilt wird. Deswegen haben wir bei unseren Decken den Fokus weniger auf die Auswahl verschiedener Gewichte, sondern vielmehr auf eine optimale Gewichtsverteilung gelegt. So hilft zum Beispiel der umlaufende Reißverschluss ein Verrutschen zu verhindern. Auch die besonders enge Steppung trägt zur besseren Gewichtsverteilung bei. Hochwertige Materialien wie atmungsaktive Baumwolle sorgen für zusätzlichen Komfort.

Anbei sollen einmal die Vorteile aufgelistet werden, die durch die Benutzung einer Therapiedecke verspürt werden können:
  • Besseres Ein- und Durchschlafen durch die Ausschüttung von Schlafhormonen und die Aktivierung des parasympathischen Nervensystems
  • Das Gefühl von Ruhe und Gelassenheit nach dem Aufwachen und das Gefühl einen „guten Schlaf“ gehabt zu haben
  • Ein lange über den Tag anhaltendes Gefühl von Glück und Entspannung
  • Stressabbau bei chronisch überarbeiteten und gestressten Personen
  • Reduzierung von Albträumen. Angenehmere Träume
  • Reduzierung von Angstzuständen und Panikattacken 
  • Hilfe bei ADHS und Autismus

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